DIGITAL JETZT – Das Förderprogramm für die Digitalisierung der KMU

von | 07.09.2020

Ziele des Programms

Zu Beginn der COVID-19-Pandemie waren Themen wie Homeoffice, digitale Reporting Strukturen oder die Digitalisierung der Maschinen und Anlagen kein größeres Thema bei vielen KMUs in Deutschland. Um diesen erforderlichen Strukturwandel voranzutreiben bringt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) nun mit „Digital Jetzt“ ein Förderprogramm an den Start, um die notwendigen Digitalprojekte zu fördern und diesen Wandel zu beschleunigen.

Wer wird gefördert ?

Wie im Titel bereits angedeutet ist das Förderprogramm an die KMUs in Deutschland adressiert. Dabei ist der Rahmen sehr weit gespannt, denn es sind alle Branchen, sowie das Handwerk und freie Berufe inkludiert. Abschließend ist noch anzumerken, dass natürlich eine deutsche Betriebsstätte erforderlich ist.

  • Unternehmen zwischen 3 und 499 Mitarbeitern
  • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
  • Alle Branchen sowie Handwerk und freie Berufe

Was wird gefördert ?

Offen gesagt, fast alles – hierbei ist allerdings die Unterscheidung in 2 Module wichtig.
Das MODUL 1 fördert Investitionen in sämtlichen Bereichen wo digitale Technologien zum Einsatz kommen, egal ob Cloud-Anwendungen, datengetriebene Geschäftsmodelle, IoT Geräte, KI-Lösungen sowie IT Sicherheit und Datenschutz.
Das MODUL 2 fördert Investitionen in die Qualifikation der Mitarbeiter in Bezug auf den Umgang mit diesen Technologien.

Interessierte Unternehmen können eines oder beiden Module in Kombination nutzen.
Die Förderzuschüsse orientieren sich an folgenden Größenzuordnungen:

  • Bis 50 Beschäftigte: bis zu 50%
  • Bis 255 Beschäftigte: bis zu 45%
  • Bis 499 Beschäftigte: bis zu 40%

 Zusätzlich erhöht sich die Förderquote:

  • innerhalb einer Wertschöpfungskette +5%
  • bei Nutzung zur Investition in IT-Sicherheit 5%
  • für Unternehmen in strukturschwachen Regionen 10%

Was muss man dafür tun ?

Solange sie die Punkte aus „Wer wird gefördert“ erfüllen ist die letzte Aufgabe vor der Antragsstellung ein ausgearbeiteter Digitalisierungsplan.

Dieser muss klar die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen beschreiben und in Zusammenhang mit den allgemeinen Unternehmenszielen festhalten, welche Form von Fortschritt oder Verbesserung die Maßnahmen erzielen würden. 

Abschließend veranschaulicht die folgende Darstellung nochmal den Ablauf.

Gehen sie den nächsten Schritt ?

Dieses Förderprogramm bringt wie geschildert eine Vielzahl von Anwendungsbereichen mit sich, deswegen ist es wichtig in einem bilateralen Austausch den Digitalisierungsplan aus den Unternehmenszielen abzuleiten oder diesen mit Digitalisierungsprojekten anzureichern.

Bei diesen strategischen Themen beraten wir sie gerne mit unserem umfänglichen Know-How in den Bereichen der Automatisierung und Digitalisierung. 

Nutzen sie dieses Angebot des BMWi und das damit einhergehende Angebot von uns sich mit ihren Herausforderungen und Vorstellungen bzgl. der Digitalisierung zu befassen. 

Bei Fragen stehe ich unter den folgenden Kontaktdaten zur Verfügung !

Linus Trips HUBSTER.S

Linus Trips

Linus Trips ist Digital Strategist und Geschäftsführer bei den HUBSTER.S