Wie Operational Insights zur Optimierung wertschöpfender Prozesse in KMUs eingesetzt werden können.

von | 26.06.2020

Falls Sie sich schon häufiger die Frage gestellt haben, wie Sie mithilfe digitaler Tools Ihre wertschöpfenden Prozesse optimieren können, sollten Sie jetzt weiterlesen! Wir möchten Ihnen einen Ansatz zur digitalen Optimierung Ihrer Produktions-, Fertigungs- oder Logistikprozesse mithilfe von „Operational Insights“ erläutern.

Was verstehen wir unter „Operational Insights“?

Ganz allgemein können „Operational Insights“ anhand der folgenden Eigenschaften beschrieben werden:

  • Es handelt sich um tiefe, nicht offensichtliche Zusammenhänge, die Auswirkungen auf die Effektivität und Effizienz eines Wertschöpfungsprozesses besitzen
  • Durch Interpretation der Zusammenhänge sind Handlungsempfehlungen ableitbar, die ein Gegensteuern auf Fehlentwicklungen und damit eine Verbesserung des Wertschöpfungsprozesses im Sinne des Unternehmenserfolgs bewirken
  • Die Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen werden den richtigen Mitarbeitern, zur richtigen Zeit und in der richtigen Informationsdichte zur Verfügung gestellt

Gemäß obigem Definitionsansatz wäre folgende Erkenntnis sicherlich kein „Operational Insight“:

Verkürze ich die Zykluszeit meiner Anlage, so steigt (unter sonst gleichen Bedingungen) die Ausbringungsmenge in entsprechendem Verhältnis.

Ok, aber was ist dann ein „Operational Insight“?

Nein, vielmehr handelt es sich um die Erschließung von Zusammenhängen, die sich der intuitiven Betrachtung entziehen. Etwa:

Durch die Verkürzung der Zykluszeit erhöhen sich Strombedarf und Ausschuss auf meiner Anlage in einer Größenordnung, dass eine wirtschaftliche Produktion meiner Teile nicht mehr gewährleistet ist.

Oder aber:

Durch die Verschiebung mehrerer Produktionsparameter kommt es an einer Anlage zu Ausschuss. Jede einzelne Verschiebung eines Parameters (ceteris paribus) hätte keinen nachteiligen Effekt auf die Anlage gehabt.

Ist das auch in meinem Unternehmen realisierbar?

Das klingt nun erstmal reichlich ambitioniert, die erste gute Nachricht an dieser Stelle lautet aber: All das ist heute mit den Mitteln von Cloud-Anbietern wie Microsoft Azure einwandfrei zu bewerkstelligen. Mithilfe der Services in Azure lassen sich selbst komplexeste Datenverarbeitungs- und Analysemodelle mit geringem Aufwand bereitstellen.

Die zweite gute Nachricht lautet außerdem: Als kleines oder mittelständisches Unternehmen sind Sie hier gegenüber großen Unternehmen und Konzernen klar im Vorteil! Die typischerweise sehr schlanke Organisation von KMUs ermöglicht eine hohe Zielorientierung und Agilität in der Umsetzung solch digitaler Leuchtturm-Projekte. Nutzen Sie diesen Vorteil!

Wenn Sie jetzt genauso viel Lust darauf haben, Ihre Prozesse auf das nächste Level zu heben, kontaktieren Sie uns einfach. Wir würden uns freuen, Ihnen bei Ihrem Projekt behilflich zu sein!

Linus Trips HUBSTER.S

Christoph Monzel

Christoph Monzel ist Solution Architect und Geschäftsführer bei den HUBSTER.S